Was passiert im Huf bei Hufrehe?

Wie ist der Huf aufgebaut?

Das Hufbein ist über den Hufbeinträger mit der Hornkapsel fest verbunden. Der Hufbeinträger setzt sich wie ein Reißverschluss aus Hornblättchen und Hufbeinwandlederhautzotten zusammen. Das ganze Gewicht des Pferdes „hängt“ also sozusagen in der Hornkapsel, verbunden über den Hufbeinträger.

Was passiert im Huf bei einer Hufrehe?

Bei einer Hufrehe kommt es, durch in der Gänze noch ungeklärte Stoffwechselmechanismen, zu einer Entzündung und Minderdurchblutung der Wandlederhaut. Dadurch löst sich die starke Verbindung des Hufbeinträgers. Dieser Prozess ist extrem schmerzhaft und kann zu einer Hufbeinabsenkung und auch Rotation in schlimmeren Fällen führen. 

Wie hilft dir die HorseAnalytics Health App?

Die App hilft dir, das Risiko durch Fruktan beim Grasen einzuschätzen.

  • Die Fruktanampel zeigt das aktuelle Risiko: rot – orange – aquamarine
  • Die Tagesprognose gibt an, welches Wetter und welches Risiko zu erwarten sind.
  • Wirf einen Blick auf die gesamte Woche, um die Weidezeit deines Pferdes zu planen.
  • Übersicht der durchschnittlichen PAT-Werte

Hufrehe erkennen

Wie erkenne ich eine Hufrehe?

Da Hufrehe meist an den Vorderhufen auftritt, versuchen die Pferde vermehrt Last auf die Hinterhand zu bringen und den Zehenbereich der Vorderhufe zu entlasten.

Es gibt aber auch Fälle, in denen nur die Hinterhand betroffen ist. In dieser Situation versucht das Pferd vermehrt die Vorderhand zu belasten, indem es diese weiter nach hinten in Richtung unter den Bauch stellt.

  • Die betroffenen Pferde gehen oft lahm. Dies kann je nach Schweregrad ein staksiger Gang sein oder das Pferd legt sich hin und mag gar nicht mehr aufstehen.
  • Die betroffenen Hufe sind fühlbar erwärmt und lassen eine deutliche Pulsation der Zehenarterie spüren.
  • Schon weit zu Anfang reagiert das Pferd auch schmerzhaft auf das Abdrücken mit einer Zange am Huf. 
  • Je nach Schweregrad der Schmerzen wird auch das Allgemeinbefinden beeinträchtigt. Erhöhte PAT-Werte (Puls, Atmung, Temperatur), Schweißausbrüche und Muskelzittern können Begleitsymptome sein. 

Die Ausprägung der Symptome können ein Hinweis auf die Schwere der Zusammenhangstrennung des Hufbeinträgers sein. In jedem Fall ist sofort der Tierarzt zu verständigen, denn am effektivsten sind Therapiemaßnahmen, wenn sie sofort unternommen werden.

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Pferderassen und Hufrehe

Welche Pferderassen sind besonders anfällig für Hufrehe?

Generell kann jedes Pferd eine Hufrehe erleiden. 

Besonders häufig betroffen sind die Rassen, die auch zu Stoffwechselerkrankungen, wie EMS oder Cushing, neigen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die übermäßigen Fettdepots, wie sie auch vermehrt an typischen Freizeitpferderassen zu finden sind. Dazu zählen zum Beispiel Tinker, Shetlandpony, Norweger, Haflinger usw. aber ebenso auch die spanischen Pferde und einige Kaltblutrassen sind sehr leichtfuttrig. Das Bewegungs- und Fütterungsmanagment muss dementsprechend zum jeweiligen Pferd passen.

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Tipps zur Vorbeugung von Hufrehe

Wie kann man einer Hufrehe vorbeugen?

  1. Haltungs-, Fütterungs- und Bewegungsmanagement ans Pferd anpassen 
  2. auf Giftpflanzen achten
  3. Nachgeburtskontrolle
  4. regelmäßige gesunde Hufbearbeitung
  5. auf  eventuelle Vorerkrankungen achten
  6. regelmäßiges Blutbild
  7. regelmäßig allgemeiner Check beim Tierarzt 

Außerdem sollte stets eine gesunde Darmflora und Leber, bei gleichzeitig optimalem Body Condition Score, angestrebt werden.  Zusätzlich könnt ihr euch beraten lassen von Hufprofi, Ernährungsberater und Tierarzt. Am besten lest ihr euch selber ein oder besucht ein Seminar zum Thema bei seriösen Dozenten. So könnt ihr eine Hufrehe früh erkennen und sie so besser behandeln lassen.

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