Hufrehe - vorbeugen, erkennen, behandeln

Was passiert überhaupt bei einer Hufrehe? Wie du sie vorbeugen kannst, welche Symptome auffällig sind und wie du sie behandelst, das erfährst du hier.

Was passiert bei einer Hufrehe?

Hufrehe (Laminitis) ist eine aseptische Entzündung der Huflederhaut, bei der sich die Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel löst. Dieser Prozess ist extrem schmerzhaft für das Pferd und kann im schlimmsten Fall zu einem Durchbruch der Hufbeinspitze durch die Sohle führen.

Bei diesem Extremfall ist die Wiederherstellung einer schmerzfreien Hufsituation mit einem großen Aufwand für Pferd und Mensch verbunden. Hier muss genau entschieden werden, ob man seinem Pferd diese Prozedur wirklich zumuten möchte. Im Normalfall kann mit einer Rehe, wenn sie rechtzeitig erkannt wird, gut umgegangen werden. Die Lebensqualität des Pferdes und dessen Leistung kann nach der Genesung meist wiederhergestellt werden.

Der Hufbeinträger beim Pferd

Wie erkenne ich eine Hufrehe?

Oft erkennen wir den Reheschub erst in der akuten Phase, in der das Pferd schon Symptome nach außen hin zeigt. Das Bild zeigt die typische Stellung von Pferden mit akuter Rehe. Da diese meist an den Vorderhufen auftritt, versuchen die Pferde vermehrt Last auf die Hinterhand zu bringen und den Zehenbereich der Vorderhufe zu entlasten. Es gibt aber auch Fälle, in denen nur die Hinterhand betroffen ist. In dieser Situation versucht das Pferd vermehrt die Vorderhand zu belasten, indem es diese weiter nach hinten in Richtung unter den Bauch stellt. 

Welche Symptome treten noch auf?

Neben dieser typischen Stellung gehen betroffene Pferde lahm. Dies kann je nach Schweregrad ein staksigen Gang sein oder das Pferd legt sich hin und möchte gar nicht mehr aufstehen.

Je nach Schweregrad der Schmerzen wird auch das Allgemeinbefinden beeinträchtigt. Erhöhte PAT- Werte (Puls, Atmung, Temperatur), Schweißausbrüche und Muskelzittern können Begleitsymptome sein.

Die Ausprägung der Symptome können ein Hinweis auf die Schwere der Zusammenhangstrennung des Hufbeinträgers sein. In jedem Fall ist sofort der Tierarzt zu verständigen, denn am effektivsten sind Therapiemaßnahmen, wenn sie sofort unternommen werden. Für die weitere Behandlung ist es vor allem wichtig zu wissen, welche Ursache hinter der Rehe steckt.

Weitere Symptome

Hufrehe - FAQ

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