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Das Gewicht des Pferdes mit einem Maßband ermitteln

Wie viel wiegt dein Pferd?

In der HorseAnalytics PRO App kannst du das Gewicht deines Pferdes eintragen. Es ist relevant, das Gewicht zu wissen, wenn dein Pferd eine Wurmkur oder eine Sedierung bekommen soll.⁠ Falls zu euch keine Pferdewaage kommt, kannst du das Gewicht auch mit Hilfe eines Maßbandes in cm selbst bestimmen.

HorseAnalytics Pro App

  • Zeichne dein Reittraining auf und analysiere ihn
  • Rechts-Links-Verhältnis
  • Anzahl der Übergänge
  • GPS Tracking der Route
  • Manage und verteile Aufgaben, Termine und Krankheiten rund um dein Pferd
  • Füge Reitbeteiligung, Hufschmied etc. zu deinem Pferd hinzu
  1. Messe den Brustumfang deines Pferdes in cm (Gurtlage)⁠
  2. Messe die Länge in cm von der Spitze der Schulter bis zum Sitzbeinhöcker⁠
  3. Brustumfang x Brustumfang x Länge / 11.877 

= Gewicht deines Pferdes in Kilogramm⁠ +/- 25kg

  

Ein Huf, der von Hufrehe gezeichnet ist

Was ist Hufrehe beim Pferd?

Was passiert bei einer Hufrehe?

Hufrehe ist eine aseptische Entzündung der Huflederhaut, bei der sich die Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel löst. Dieser Prozess ist extrem schmerzhaft für das Pferd und kann im schlimmsten Fall zu einem Durchbruch der Hufbeinspitze durch die Sohle führen. Bei diesem Extremfall ist die Wiederherstellung einer schmerzfreien Hufsituation mit einem großen Aufwand für Pferd und Mensch verbunden. Hier muss genau entschieden werden, ob man seinem Pferd diese Prozedur wirklich zumuten möchte. Im Normalfall kann mit einer Rehe, wenn sie rechtzeitig erkannt wird, gut umgegangen und die Lebensqualität des Pferdes und dessen Leistung nach der Genesung wiederhergestellt werden.

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Koppen – Was ist das?

Fast jeder Pferdemensch kennt einen Kopper. Viele Mythen und Unwahrheiten halten sich hartnäckig in der Pferdewelt. Deshalb klären wir in diesem Beitrag auf, was Koppen ist.

Was ist Koppen?

Beim Koppen legt ein Pferd seine oberen Zähne auf einen festen Gegenstand, zieht zurück, biegt den Hals und schluckt grunzend Luft in die Speiseröhre. Es handelt sich hierbei um eine Verhaltensstörung.

Bei solchen Stereotypien (also Verhaltensauffälligkeiten) ist es schwer das Verhalten zu stoppen, sobald sich ein Pferd daran gewöhnt hat.

Warum machen Pferde das?

Koppen dient dem Stressabbau oder es handelt sich um eine Art Sucht, da es Endorphine, also glücklich machende Hormone freisetzt.

Einen Zusammenhang gibt es offensichtlich mit reizarmen Haltungsbedingungen, d.h. viel Box, wenig Pferdekontakt und zu wenig Raufutter. Aber auch genetische Faktoren können eine Rolle spielen, da die Neigung zum Koppen vererbbar ist. Bestimmte Krankheiten wie Magengeschwüre können ebenfalls ein Auslöser für das Koppen sein.

Unterschieden werden das Aufsetzkoppen und das Freikoppen. Beim Aufsetzkoppen platziert das Pferd seine Schneidezähne auf einem festen Gegenstand wie eine Boxentür, auf dem Krippen- oder Tränkerand oder auf dem eigenen Vorderbein und koppt dann.

Freikopper bewegen ihren Kopf Richtung Brust und wieder zurück, dabei spannen sie die Halsmuskulatur an, um so die Luft einzusaugen. Freikopper findet man meist nur unter Pferden, die schon sehr lange koppen.

Gerade reizarme Haltung in der Box begünstigt das Koppen.

Welche Folgen können auftreten?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung hat das Koppen keine direkten Folgen. Oft hört man, dass Kopper anfälliger für Koliken seien, was angeblich auf das Schlucken von Luft zurückgeführt wird. Das stimmt so allerdings nicht, da die meiste Luft wieder durch den Rachen herausströmt und nur ein kleiner Teil im Magen landet. In Bezug auf Koliken handelt es sich wohl eher um eine Überschneidung von Symptomen. Gestresste und nervöse Pferde koppen häufiger, um ihren Stress abzubauen und sind gleichzeitig anfälliger für Koliken.

Weitere Folgen sind eine ausgeprägtere Unterhalsmuskulatur oder Schäden bzw. stärkere Abnutzungen an den Schneidezähnen bei Aufsetzkoppern. Diese Folgen sind aber in den meisten Fällen nicht gefährlich für das Pferd.

Häufig verbreitet ist auch die Meinung, dass die Verhaltensstörung ansteckend wäre, sodass koppende Pferde oft ausgeschlossen werden. Das stimmt allerdings nicht, Pferde schauen sich kein Verhalten ab. Wenn ein Pferd damit anfängt, tut es das aus anderen Gründen wie Langeweile oder Stress und nicht, weil der Boxennachbar koppt.

Was kann ich gegen das Koppen tun?

Als erstes sollte man versuchen, die Ursachen abzustellen und die Stressfaktoren zu minimieren sowie die Haltung zu optimieren, um das Koppen zumindest zu reduzieren. Im besten Fall kann sich das Pferd mehr mit Artgenossen frei bewegen, hat Beschäftigung und Ablenkung und hat mehr Raufutter zur Verfügung.

Behandelt wird das Koppen immer noch mit Koppriemen, was eher kritisch zu sehen ist, da durch den Riemen Druckstellen entstehen können, das Pferd kann hängenbleiben und sich erdrosseln. Außerdem nimmt man dem Pferd so das Ventil zum Stressabbau, was sich möglicherweise in anderen, schädlicheren Verhaltensweisen zeigt. Auch die OP gegen das Koppen, bei der man zum Koppen benötigte Muskeln und Nerven lahmlegt, ist eher skeptisch zu sehen.

Ein stark übergewichtiges Pony

Diagnose EMS – Was bedeutet das für Pferd und Besitzer?

Was ist das und woran erkenne ich es?

Das Equine Metabolische Syndrom, kurz EMS, ist eine Ansammlung von Symptomen aus verschiedenen Stoffwechselstörungen. Dazu gehören massives Übergewicht, Insulinresistenz und die daraus folgende Hufrehe oder ihre Vorstufen. Auch Störungen im Fettstoffwechsel, Bluthochdruck, veränderter Reproduktionszyklus und eine erhöhte Konzentration an Entzündungsmarkern u.V.m. kann beobachtet werden.

Typische sichtbare Symptome sind:

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Notfall beim Pferd: Fieber

Fieber ist ein häufiges Symptom vieler Pferdekrankheiten, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden. Fieber ist per se nichts schlechtes, es handelt sich um eine Abwehrreaktion des Körpers. Problematisch wird es dann, wenn das Fieber zu hoch ansteigt, denn es können irreversible Schäden entstehen. Mit dem Fiebermessen empfiehlt es sich mindestens eine Stunde nach einer Anstrengung zu warten.

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Notfall beim Pferd: Durchfall

Es ist ausgesprochen wichtig, dass die Verdauung deines Pferdes gut funktioniert. Übermäßiges Äppeln, gerade in sehr weicher Konsistenz, kann dein Pferd stark belasten, da es unter anderem viel Wasser und Elektrolyte verliert.

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Notfall beim Pferd: Knochenbruch

Das Horrorszenario am Stall. Mein Pferd hat sich etwas gebrochen. Was ich in dieser Notfallsituation tun kann, erklärt unsere Notfallkarte. Denn nicht jeder Knochenbruch muss ein Todesurteil für das Pferd sein.

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Notfall beim Pferd: Hitzschlag

Die Wohlfühltemperatur eines Pferdes ist viel niedriger als die eines Menschen. Beim Pferd liegt diese nämlich zwischen +5 °C und ca. +15 bis +25 °C. Deshalb kann ein Pferd recht leicht einen Hitzschlag bei großer Hitze bekommen. Gerade geschlossene Pferdehänger im Sommer auf dem Turnier sind dabei fatal. Unsere Notfallkarte erklärt, was in so einem Notfall zu tun ist.

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Notfall beim Pferd: Vergiftung

Es gibt zahlreiche Pflanzen, die für Pferde giftig sein können. In der Regel meiden Pferde solche Pflanzen, wegen ihres bitteren Geschmacks. Sind sie allerdings im getrockneten Zustand im Heu enthalten, werden sie oftmals mitgefressen. Weitere Infos zum Thema gibt es in diesem Blog von uns zum Nachlesen.

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Notfall beim Pferd: Lahmheit

Wer kennt es nicht – das Pferd lahmt! Die Ursachen für eine Lahmheit sind nahezu unzählbar. Von einem Knochenbruch, über ein Hufgeschür oder einer Arthrose ist alles möglich. Je nach Stärke der Lahmheit lässt sie sich leichter oder schwieriger erkennen.

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