HorseAnalytics Blog

Wurmkurgabe?

Wurmkur- strategisch oder selektiv?

Seit einigen Jahren beschäftigt Parasitologen, Tierärzte und auch Pferdebesitzer ein Problem: Würmer werden zunehmend resistent gegen die verfügbaren Wirkstoffe in Wurmkuren, doch Alternativen sind nicht in Sicht. Was ist zu tun? Es steht die selektive Entwurmung der strategischen “alten” Entwurmungsstrategie gegenüber. Wir haben beide Methoden für euch unter das Mikroskop gelegt.

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Anweiden

Zum Fressen gern – so weidest du dein Pferd richtig an!

Stallbetreiber, Pferdebesitzer und vor allem die Pferde können es kaum noch abwarten. Endlich wird es Frühjahr und das bedeutet, die Koppelsaison kann beginnen! Vorsichtiges Anweiden?

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Gefühl vs. Realität- wie intensiv trainierst du wirklich?

Du bist ein/e ambitionierte/r Reiter/in, trainierst jeden Tag ungefähr eine Stunde und fährst gelegentlich auch mal zum Turnier? Du trainierst jeden Tag auf die gleiche Art und Weise, ob auf dem Platz oder in der Reithalle? Es ist ein normaler Trainingstag für dein Pferd und dich. Nach 40 Minuten des Trainings macht dein Pferd langsam schlapp, die Atmung wird schneller, es schwitzt, es wirkt müde und ausgepowert. Du merkst es auch an dir selbst, du bist verschwitzt und außer Atem. Das war ein wirklich anstrengendes Training.

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Foto: Katharina Dose

Die Qual der Wahl – warum dir dein Bauchgefühl beim Eindecken nicht weiterhilft!

Winterzeit ist Deckenzeit. Beachtet man die ganzen Artikel, Blogs oder Stallgespräche zu diesem Thema, die derzeit gehäuft auftauchen, könnte man das zumindest denken. Sicherlich erreicht die Zahl der eingedeckten Pferde im Winter ihren Höhepunkt. Jedoch spielen verschiedene Decken heutzutage das ganze Jahr über eine Rolle. Im Winter kommen Stalldecken oder Winterdecken, im Sommer Fliegendecken oder Ekzemerdecken und Regendecken kommen zu den verschiedensten Jahreszeiten zum Einsatz.

Foto: Katharina Dose

Foto: Katharina Dose

Foto: Katharina Dose

Foto: Katharina Dose

 

Doch welchen Einfluss hat das Eindecken eigentlich auf das Wohlbefinden des Pferdes?
Wir zeigen dir, was du unbedingt im Hinterkopf behalten solltest, wenn du dein Pferd eindeckst.

Warum decken wir unsere Pferde überhaupt ein?

Jede Decke hat eine bestimmte Funktion, die dein Pferd im richtigen Moment unterstützen kann. Im Winter spielt vor allem das Wetter eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Decke. Kälte, vermehrter Niederschlag oder Wind, davor sollen Winterdecken schützen.

Eindecken oder nicht?

Regendecke oder doch lieber die 200-Gramm-Decke?

Was für eine Decke brauche ich, wenn mein Pferd geschoren ist?

Fragen über Fragen, die einen manchmal ganz schön zum Verzweifeln bringen können.

Eine interessante Beobachtung ist, dass viele sich bei der Wahl der richtigen Decke ausschließlich Gedanken machen, ob das Pferd frieren könnte. Dieser Gedanke ist womöglich im menschlichen Empfinden verankert. Häufig wird nicht beachtet, dass die Thermoneutralzone (TNZ) sich von Art zu Art, wie beispielsweise zwischen Pferden, Hunden oder Schweinen, unterscheiden. Die Thermoneutralzone wird auch Behaglichkeitsbereich genannt und beschreibt den Temperaturbereich, in dem sich ein Lebewesen in Bezug auf die Umgebungstemperatur wohlfühlt, da die erzeugte Wärme konstant bleibt und weder Energie für mehr Wärme oder Abkühlung aufgebracht werden muss. Betrachtet man die Thermoneutralzone (TNZ) eines Menschen, welche ca. zwischen 25-32 °C (unbekleidet) liegt, kann man feststellen, dass ein Mensch ohne Kleidung bereits bei ca. unter 25 °C anfängt zu frieren und somit mehr Wärme produzieren muss. Bei Pferden hingegen liegt die TNZ in etwa zwischen -15 bis 25 °C. Das bedeutet, Pferde haben eine deutlich höhere Toleranz gegenüber Kälte, als gegenüber Hitze. In unserer Klimazone ist Pferden somit tendenziell im Sommer eher zu warm, als dass sie im Winter frieren. Verlässt man sich beim Eindecken also auf sein eigenes Temperaturempfinden, fällt die Wahl schnell mal auf eine sehr warme Decke. Aber Achtung, denn auch eine Überhitzung kann für das Pferd eine massive Belastung sein und zum Beispiel zu Kreislaufstörungen bis hin zu Kreislaufversagen führen.

Vergiss daher nie, dass mit einer Decke die natürliche Thermoregulation des Pferdes beeinflusst werden kann.

Kim Hodgess, einer Masterstudentin aus England, hat sich dem Thema angenommen und die Wirkung verschiedener Pferdedecken auf die Körpertemperatur des Pferdes untersucht. In ihrer Studie wurden Pferde die eine Ekzemerdecke, eine Fleecedecke, eine leichte Stalldecke und Pferde die keine Decke trugen, hinsichtlich ihrer Oberflächentemperatur miteinander verglichen. Für die Messung wurde an jedem Pferd ein Temperatursensor im Bereich an der Hüfte angebracht, welcher die Oberflächentemperatur misst. Zusätzlich wurde die Umgebungstemperatur erfasst, um hinterher die Veränderungen bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen nachvollziehen zu können. Die Studie zeigte einen Temperaturanstieg der Oberflächentemperatur, die Temperatur, die an der Oberfläche des Pferdes messbar ist (sie ist nicht mit der Körperkerntemperatur gleichzusetzen), von 4,2 °C bei Pferden mit einer Ekzemerdecke, von 11,2 °C bei Pferden mit einer Fleecedecke und von 15,8 °C bei Pferden die eine leichte Stalldecke trugen. Bei einer Umgebungstemperatur von 4-5°C hatten vier der eingedeckten Pferde eine Oberflächentemperatur von 24-30 °C während die nicht eingedeckten Pferde eine Oberflächentemperatur von 12,5-18,5 °C hatten. Die Ergebnisse konnten zeigen, dass bei eingedeckten Pferden ein deutlicher Anstieg der Oberflächentemperatur, sogar über die für Pferde angenehmen Temperaturen, auftreten kann. Die natürliche Thermoregulation wird gestört, indem die Pferde nun einen Wärmeausgleich, mit einhergehendem Energieverlust, schaffen müssen, welcher normalerweise nicht aufgetreten wäre.
Natürlich ist der Einsatz von Decken in vielen Situationen durchaus sinnvoll, wichtig ist dabei, dass hier individuell auf das Pferd abgestimmt wird, welche Decke die richtige ist. Faktoren wie Alter, Größe, Temperament, Rasse, Haltungsform, eine Schur beeinflussen die Wahl der richtigen Decke.

Foto: Friederike Schinkel

Foto: Friederike Schinkel

Zum Beispiel stehen Pferde im Stall häufig windgeschützter als im Offenstall. Pferde die keine Möglichkeit haben sich auf der Weide unter zu stellen, können durch eine Regendecke vor Dauerregen zusätzlich geschützt werden. Ist dein Pferd geschoren, so ist die Thermoregulation besonders an den geschorenen Stellen verändert. Da Fell , neben der Fettschicht und der Durchblutung, eine Teilmaßnahme der Thermoregulation ist, kann hier eine Decke das fehlende Fell ausgleichen und somit die Thermoregulation unterstützen.

Merke: Hast du dich einmal fürs Eindecken entschieden, musst du auch dabei bleiben, zumindest für diesen Winter, da die Thermoregulation bei eingedeckten Pferden nicht trainiert wird.

Behalte immer im Hinterkopf, dass die Thermoneutralzone deines Pferdes nicht deiner eigenen entspricht! Auch wenn du selber vielleicht gerade frierst, kann es sein, dass dein Pferd sich gerade so richtig wohlfühlt. Wenn du dir unsicher bist, welche Decke bei welchem Wetter geeignet ist und lieber auf Nummer sicher gehen willst, versuch es doch mal mit einem Deckensensor. Dieser zeigt dir die Temperatur und Feuchtigkeit unter der Decke an und kann dich in deiner Entscheidung, welche Decke gerade die richtige ist, unterstützen. Verschiedene Firmen stellen diese Deckensensoren bereits her, unter anderem Horseware (Horsepal) und Arioneo (Orscana) Ansonsten kann man nur sagen, weniger ist oft mehr!

 

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Fellwechsel

Haarige Angelegenheit – das wichtigste zum Fellwechsel

Wenn die Tage endlich wieder länger werden und der Frühling den Winter ablöst, dann werfen wir die dicken Winterjacken in den Keller und können das wärmere Wetter kaum erwarten. Das kostet uns keine große Anstrengung. Der Organismus unserer Pferde leistet hingegen Schwerstarbeit, um sich auf die neuen äußeren Bedingungen einzustellen. Das dichte, warme Winterfell wird durch ein kurzes Sommerfell ersetzt. So ein Fellwechsel benötigt nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Abhängig von den Witterungsbedingungen und der Haltungsform, kann sich der Fellwechsel bei Pferden über wenige Wochen bis hin zu Monaten erstrecken.

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Wunderwaffe Stangengymnastik – neue Übungen für ein effektives und abwechslungsreiches Wintertraining.

Stangentraining wird oft zu unrecht stiefmütterlich behandelt. Wieso sollte man auch wieder zurück zur Basis gehen, wenn man längst richtig springt?

Sätze wie: “Stangentraining ist nur was für Anfänger!”, hat bestimmt jeder schon einmal gehört.

Doch ÜBERRASCHUNG: Stangentraining ist für jeden relevant, der sein Pferd vielseitig gymnastizieren will! Ganz gleich auf welchem Niveau du bereits reitest, ob du Dressur- oder Freizeitreiter bist. Für jedes Pferd und jeden Reiter ist Stangentraining eine willkommene und gymnastizierende Abwechslung.

Drei Gründe, warum du Stangengymnastik in dein Training integrieren solltest:

  • es ist eine hervorragende Lösungsarbeit
  • die Hinterhandtätigkeit wird verbessert und die Rückenmuskulatur wird gestärkt
  • es bringt Abwechslung in die Winterarbeit

Stangentraining richtig nutzen

Sich drei Stangen in eine Reihe zu legen und anschließend zwei, drei Mal darüber traben? Klar das kann jeder! Doch wie gestalte ich Stangentraining so, dass es abwechslungsreich ist und einen Mehrwert für mich und mein Pferd bietet?

Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt! Manchmal braucht man einfach neue Inspirationen, um wieder neu durchzustarten. Ich werde euch deshalb in diesem Beitrag meine persönlichen Erfahrungen von unserem vergangenen Stangengymnastiklehrgang schildern und euch tolle Übungen vorstellen, die hoffentlich dem ein oder anderen das Wintertraining ein wenig versüßen.

Damit du auch weißt, wer hinter diesem Artikel steckt, werde ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Frieda, bin 24 Jahre alt und gehöre jetzt seit 3 Monaten zum HorseAnalytics-Team. Ich arbeite bei HorseAnalytics als Management Trainee. An dem Lehrgang habe ich mit unserer 12 jährigen Tinkerstute namens Pearly teilgenommen. Sie ist ein sehr schlaues, lernwilliges Pferd, welches jegliche Abwechslung dankend annimmt. Ihr Temperament ist, typisch Tinker, eher von der gemütlichen und entspannten Sorte, sie lässt sich gerne mal bitten und hat ihren eigenen Kopf. Da dies unser erster gemeinsamer Lehrgang war, war ich wirklich sehr gespannt, wie wir diesen gemeinsam meistern werden. Jetzt aber genug von uns, kommen wir zum spannenden Teil.

Frieda & Pearly

Das sind wir: Frieda & Pearly (Foto: Antonia Griebau)

Mein Motto: “ Egal welche körperlichen oder charakterlichen Voraussetzungen dein Pferd mitbringt, versuche es individuell und für seine Verhältnisse optimal zu trainieren.”

 

Meine persönlichen Ziele:

  • Abwechslung und neue Ideen für unser Training zu erhalten.
  • mehr Fluss/ Routine in die Stangenarbeit zu bekommen, um zukünftig auch selbstständig Stangengymnastik ins Training einbauen zu können.

 

Der 1. Lehrgangstag

Nachdem jeder Reiter sein Pferd individuell aufgewärmt hatte, starteten wir mit einer Trabstangenreihe (4 Stangen), abwechselnd von beiden Händen. Nach und nach haben wir weitere Übungen dazu genommen.

Das zweite Element waren Trabstangen über die Diagonale. Von der linken Hand geritten mussten wir 10 Meter dahinter zum Halten durchparieren, eine Pferdelänge Rückwärtsrichten und wieder antraben. Rechte Hand wurde im Anschluss an die Trabstangen in der nächsten Ecke eine Volte geritten.

 

Der Fokus des ersten Tages “Takt, Biegung und Durchlässigkeit”

 

Das Kernelement war eine Übung, die ich im Folgenden die “Fächer-Übung” nenne. Sie besteht aus zwei “Stangenfächern” (je 4 Stangen), die jeweils in den Ecken der kurzen Seite aufgebaut waren (siehe Abbildung).

Die "Fächer-Übung" (lila=Trab; gelb= Galopp)

Die „Fächer-Übung“ (lila=Trab; gelb= Galopp)

 

Die Abstände: Innen 1 m , in der Mitte 1,20 m, außen 1,30 m. (Trab)

Step 1: Jeder Stangenfächer kann einzeln auf der Volte genutzt werden.

Für uns lag die Schwierigkeit darin, durch die engeren Wendungen nicht an Tempo und Takt zu verlieren.

Step 2: Im zweiten Schritt wurde eine Acht über die beiden Stangenfächer geritten.

Step 3: Die Übung wurde dann mit Galoppstangen auf der Geraden erweitert.

Das Ziel: In der engen Wendung den Takt finden. Durch die vorgegebene Form der Acht wurde durch die Biegung und kurzzeitige Geraderichtung am Wendepunkt eine Biegung um das wechselnde innere Bein und somit eine Biegung der Rippen erarbeitet.

Beispielübung:

Linke Hand: Zwei Volten über den Stangenfächer, dann durch die Acht wechseln, zwei Volten (rechte Hand) und anschließend auf die Gerade über Galoppstangen.

Die Abstände: 3,00-3,50 m. (Galopp)

Schwierigkeitsgrad:

Wenn der Weg zwischen Trab und Galoppstangen kürzer wurde, fiel es uns schwer auf so kurzem Weg im Galopp “Fahrt” aufzunehmen. Aber wie sagt man so schön “Übung macht den Meister”, am Ende hat es dann doch erstaunlicherweise gut geklappt.

So sieht sah die Aufzeichnung des Trainings in der PacerApp aus:

Die Übersicht des 1. Lehrgangstages

Die Übersicht des 1. Lehrgangstages

Anzahl der Übergänge

Anzahl der Übergänge

Die Links-/Rechtsverteilung.

Die Links-/Rechtsverteilung

Strecke und Geschwindigkeit.

Strecke und Geschwindigkeit

Tag 2:

Nach einem positiven ersten Tag, war nicht nur ich, sondern scheinbar auch Pearly gespannt auf das, was kommt. Jedenfalls steuerte sie erstaunlicherweise äußerst motiviert in die Springhalle.

Die Elemente, die wir zuvor im Einzelnen erlernt hatten, wurden nun zu einem variierenden “Stangenparcours” kombiniert. Die Schwierigkeit bestand in den vielen Wechseln zwischen Trab- und Galoppelementen. Das Ziel dabei war es, die Reaktionsfähigkeit durch kurze Wege zwischen Trabstangen und Galoppstangen zu fördern.

Foto: Antonia Griebau

Foto: Antonia Griebau

Foto: Antonia Griebau

Foto: Antonia Griebau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Einstieg wurde eine Reihe aus vier Trabstangen auf der Geraden geritten, anschließend angaloppiert über eine Reihe aus drei Cavalettis (niedrigste Höhe zu Beginn). Diese wurden mit jeder Runde etwas höher, was viel Aufmerksamkeit seitens der Pferde forderte. Nach und nach wurde der “Stangenparcours” erweitert. Auch die “Fächer-Übung” war Teil eines Parcours.

Beispielübung: Eine Acht über die Stangenfächer geritten. Aus der Acht heraus am Wendepunkt geradeaus über eine Cavaletti-Reihe.

Eine Übung, die es in sich hat, denn sie kombiniert enge Wendungen und schnelle Reaktion.
Wir sind hier fürs Erste an unsere Grenze gestoßen, was aber nicht weiter schlimm war. Jetzt wissen wir genau, woran wir in Zukunft weiter arbeiten müssen.

In der folgenden Abbildung könnt ihr den Parcoursaufbau sehen. Alle Elemente können sowohl einzeln, als auch in unterschiedlichen Kombinationen geritten werden, die Abbildung zeigt lediglich ein Beispiel.  

Der "Stangenparcours" (lila= Trab; gelb= Galopp)

Der „Stangenparcours“ (lila= Trab; gelb= Galopp)

 

Mein persönliches Fazit: „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!“

Das Wochenende hat mir einmal mehr gezeigt, dass es sich ab und zu lohnt, über den Tellerrand zu schauen und ich mich öfter trauen sollte etwas Neues auszuprobieren.

Schon seit Ewigkeiten hatte ich überlegt, dass ich das Thema Stangengymnastik mit Pearly angehen möchte, jedoch sind sämtliche Versuche im Sande verlaufen. Daher habe ich diese Chance direkt ergriffen und es hat sich absolut gelohnt.

Ich habe sowohl reiterlich viel aus dem Lehrgang mitnehmen können, auch mein Gefühl hat sich verbessert und wir konnten neue Motivation für die restlichen Wintermonate schöpfen.
Eine Sache habe ich ganz besonders gelernt, nämlich, dass ich uns beiden deutlich mehr zutrauen sollte und es sich lohnt, mal was Neues zu wagen. Die Übungen haben wir gleich am nächsten Wochenende selbstständig wiederholt und es war toll zu sehen, wie selbstverständlich Pearly mitgemacht hat. Wir werden auf alle Fälle dran bleiben und haben uns gleich für den nächsten Lehrgang im März angemeldet!

Foto: Antonia Griebau

Foto: Antonia Griebau

Das Beste kommt zum Schluss 

Am Ende möchte ich dir noch drei Regeln unseres Reitlehrers mitgeben, die du für ein erfolgreiches Stangentraining berücksichtigen solltest:

 

  1. Behalte die Körperspannung und sei im Gleichgewicht mit deinem eigenen Körper, um dein Pferd nicht zu stören.
  2. Lege mehr Wert darauf, dass dein Pferd am Bein reagiert und vorm treibenden Schenkel ist. Das ist deutlich wichtiger, als dass das Pferd durchs Genick geht, da man dabei oft zu viel mit der Hand macht und anfängt das Pferd zu stören. Merke: das Pferd findet in der Regel seinen eigenen Takt!
  3. Weniger ist mehr! Höre lieber auf, wenn es gut klappt, oder verzichte mal auf den Galopp und arbeite lieber mehr im Schritt und Trab. Arbeite dabei immer so, dass das Training für dich und dein Pferd zufriedenstellend und nicht überfordernd ist.

Bye bye Winterblues – 5 einfache Tricks, wie du und dein Pferd dem Winter die kalte Schulter zeigen!

Reiten in Stellung und Biegung Mithilfe der PacerApp

Ein geradegerichtetes Pferd, mithilfe der PacerApp von HorseAnalytics

Wie du schnell und einfach dein Pferd gleichmäßig auf beiden Händen trainierst, auch wenn du alleine reitest

 

„Richte dein Pferd gerade!“- jeder Reiter hat diesen Satz sicher schon das ein oder andere Mal von seinem Reitlehrer gehört. Doch was bedeutet es überhaupt ein Pferd gerade zurichten und was ist dafür nötig?

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Die Open Beta Version
der PacerApp ist endlich live!

Es ist soweit! Nach langer Arbeit, viel Schweiß und rauchenden Köpfen haben wir unseren bisher größten Meilenstein erreicht. Wir sind mit der Open Beta Version der PacerApp live gegangen.

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Wirtschaftsminister Olaf Lies zu Besuch

Der Wirtschaftsminister von Niedersachsen, Olaf Lies, war zu Besuch in der VentureVilla. Enri hat ihm bei dieser Gelegenheit gleich HorseAnalytics vorgestellt.

 

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