HorseAnalytics Blog

Die HorseAnalytics Health App

Wie hilft dir die HorseAnalytics Health App?

Die App hilft dir, das Risiko durch Fruktan beim Grasen einzuschätzen.

  • Die Fruktanampel zeigt das aktuelle Risiko: rot – orange – aquamarine
  • Die Tagesprognose gibt an, welches Wetter und welches Risiko zu erwarten sind.
  • Sehe das Risiko der nächsten Woche, um die Weidezeit des Pferdes zu planen.
  • Übersicht der durchschnittlichen PAT-Werte

Das Gewicht des Pferdes mit einem Maßband ermitteln

Wie viel wiegt dein Pferd?

In der HorseAnalytics PRO App kannst du das Gewicht deines Pferdes eintragen. Es ist relevant, das Gewicht zu wissen, wenn dein Pferd eine Wurmkur oder eine Sedierung bekommen soll.⁠ Falls zu euch keine Pferdewaage kommt, kannst du das Gewicht auch mit Hilfe eines Maßbandes in cm selbst bestimmen.

HorseAnalytics Pro App

  • Zeichne dein Reittraining auf und analysiere ihn
  • Rechts-Links-Verhältnis
  • Anzahl der Übergänge
  • GPS Tracking der Route
  • Manage und verteile Aufgaben, Termine und Krankheiten rund um dein Pferd
  • Füge Reitbeteiligung, Hufschmied etc. zu deinem Pferd hinzu
  1. Messe den Brustumfang deines Pferdes in cm (Gurtlage)⁠
  2. Messe die Länge in cm von der Spitze der Schulter bis zum Sitzbeinhöcker⁠
  3. Brustumfang x Brustumfang x Länge / 11.877 

= Gewicht deines Pferdes in Kilogramm⁠ +/- 25kg

  

Eine Wiese, auf die die Sonne scheint

Wie verändert die Düngung den Fruktangehalt?

Eine Pflanze kann nur gut wachsen, wenn sie alle dafür notwendigen Nährstoffe zur Verfügung hat. Eine Stickstoffdüngung kann somit den Fruktangehalt niedriger halten, ebenso eine intensive Nutzung. Die Düngung mit Kalium hingegen sollte gering gehalten werden, weil dadurch der Fruktangehalt ansteigen kann.

Eine Wiese, auf die die Sonne scheint

Wie hängen Grassorte und Fruktan zusammen?

Grasarten wie Deutsches oder Welsches Weidelgras und Wiesenschwingel bilden im Verhältnis zu Wiesenlieschgras und Knaulgras einen erheblich höheren Anteil an Fruktanen als Energiespeicher. Letztere speichern von Natur aus weniger Fruktan. Zu beachten ist aber, dass es auch Unterschiede in den jeweiligen Sorten der Pflanzenarten gibt. So existieren auch fruktanarme Weidelgrassorten. Sät man z. B. eine Wiese neu an, sollte auf eine Mischung aus fruktanarmen Gräsern und/oder Sorten geachtet werden.

Eine Wiese, auf die die Sonne scheint

Welchen Einfluss hat die Grashöhe auf den Fruktangehalt?

Egal wie hochgewachsen das Gras ist, die untersten 8 cm enthalten den höchsten Zuckergehalt. Demnach sollte die Graslänge einer Pferdeweide stets mehr als 8 cm betragen. Ein extrem kurzer Verbiss sorgt für massiven Stress im Gras und führt auch zu einer höheren Fruktaneinlagerung. Daran sollte man immer denken, gerade weil die landläufige Meinung häufig herrscht, dass abgefressene Weiden harmlos sind.

Eine Wiese, auf die die Sonne scheint

Wie verändert sich der Fruktangehalt während des Jahres?

Die jahreszeitlichen Schwankungen der Fruktankonzentration hängen von Faktoren wie Temperatur, Lichtintensität, Vegetationsperiode, Pflanzenart und Sorte ab.

Der Fruktangehalt steigt im Mai sowie im Oktober und November

Im Mai kann es zu höheren Fruktan-Gehalten kommen, dadurch dass genügend Wasser, Nährstoffe und schon relativ viel Sonneneinstrahlung stattfindet, aber aufgrund von teilweise noch sehr niedrigen Temperaturen ein Energieüberschuss entsteht, der noch nicht zum Wachsen verwendet werden kann. Diese Energie wird dann erstmal in Form von Fruktan gespeichert. Über den Sommer sind zwar immer noch Unterschiede in den Konzentrationen vorhanden, aber insgesamt sind die Werte deutlich geringer. Ein zu trockener Bestand, der aufgrund von Wassermangel die produzierten Zucker nicht ins Wachstum stecken kann, speichert auch höhere Fruktanmengen ein. Generell kommt es zum Ende Sommer bis Herbst wieder zu erhöhten Gehalten, aufgrund von abnehmenden Temperaturen bei noch hoher Lichtintensität.

Ein Huf, der von Hufrehe gezeichnet ist

Was ist Hufrehe beim Pferd?

Was passiert bei einer Hufrehe?

Hufrehe ist eine aseptische Entzündung der Huflederhaut, bei der sich die Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel löst. Dieser Prozess ist extrem schmerzhaft für das Pferd und kann im schlimmsten Fall zu einem Durchbruch der Hufbeinspitze durch die Sohle führen. Bei diesem Extremfall ist die Wiederherstellung einer schmerzfreien Hufsituation mit einem großen Aufwand für Pferd und Mensch verbunden. Hier muss genau entschieden werden, ob man seinem Pferd diese Prozedur wirklich zumuten möchte. Im Normalfall kann mit einer Rehe, wenn sie rechtzeitig erkannt wird, gut umgegangen und die Lebensqualität des Pferdes und dessen Leistung nach der Genesung wiederhergestellt werden.

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Koppen – Was ist das?

Fast jeder Pferdemensch kennt einen Kopper. Viele Mythen und Unwahrheiten halten sich hartnäckig in der Pferdewelt. Deshalb klären wir in diesem Beitrag auf, was Koppen ist.

Was ist Koppen?

Beim Koppen legt ein Pferd seine oberen Zähne auf einen festen Gegenstand, zieht zurück, biegt den Hals und schluckt grunzend Luft in die Speiseröhre. Es handelt sich hierbei um eine Verhaltensstörung.

Bei solchen Stereotypien (also Verhaltensauffälligkeiten) ist es schwer das Verhalten zu stoppen, sobald sich ein Pferd daran gewöhnt hat.

Warum machen Pferde das?

Koppen dient dem Stressabbau oder es handelt sich um eine Art Sucht, da es Endorphine, also glücklich machende Hormone freisetzt.

Einen Zusammenhang gibt es offensichtlich mit reizarmen Haltungsbedingungen, d.h. viel Box, wenig Pferdekontakt und zu wenig Raufutter. Aber auch genetische Faktoren können eine Rolle spielen, da die Neigung zum Koppen vererbbar ist. Bestimmte Krankheiten wie Magengeschwüre können ebenfalls ein Auslöser für das Koppen sein.

Unterschieden werden das Aufsetzkoppen und das Freikoppen. Beim Aufsetzkoppen platziert das Pferd seine Schneidezähne auf einem festen Gegenstand wie eine Boxentür, auf dem Krippen- oder Tränkerand oder auf dem eigenen Vorderbein und koppt dann.

Freikopper bewegen ihren Kopf Richtung Brust und wieder zurück, dabei spannen sie die Halsmuskulatur an, um so die Luft einzusaugen. Freikopper findet man meist nur unter Pferden, die schon sehr lange koppen.

Gerade reizarme Haltung in der Box begünstigt das Koppen.

Welche Folgen können auftreten?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung hat das Koppen keine direkten Folgen. Oft hört man, dass Kopper anfälliger für Koliken seien, was angeblich auf das Schlucken von Luft zurückgeführt wird. Das stimmt so allerdings nicht, da die meiste Luft wieder durch den Rachen herausströmt und nur ein kleiner Teil im Magen landet. In Bezug auf Koliken handelt es sich wohl eher um eine Überschneidung von Symptomen. Gestresste und nervöse Pferde koppen häufiger, um ihren Stress abzubauen und sind gleichzeitig anfälliger für Koliken.

Weitere Folgen sind eine ausgeprägtere Unterhalsmuskulatur oder Schäden bzw. stärkere Abnutzungen an den Schneidezähnen bei Aufsetzkoppern. Diese Folgen sind aber in den meisten Fällen nicht gefährlich für das Pferd.

Häufig verbreitet ist auch die Meinung, dass die Verhaltensstörung ansteckend wäre, sodass koppende Pferde oft ausgeschlossen werden. Das stimmt allerdings nicht, Pferde schauen sich kein Verhalten ab. Wenn ein Pferd damit anfängt, tut es das aus anderen Gründen wie Langeweile oder Stress und nicht, weil der Boxennachbar koppt.

Was kann ich gegen das Koppen tun?

Als erstes sollte man versuchen, die Ursachen abzustellen und die Stressfaktoren zu minimieren sowie die Haltung zu optimieren, um das Koppen zumindest zu reduzieren. Im besten Fall kann sich das Pferd mehr mit Artgenossen frei bewegen, hat Beschäftigung und Ablenkung und hat mehr Raufutter zur Verfügung.

Behandelt wird das Koppen immer noch mit Koppriemen, was eher kritisch zu sehen ist, da durch den Riemen Druckstellen entstehen können, das Pferd kann hängenbleiben und sich erdrosseln. Außerdem nimmt man dem Pferd so das Ventil zum Stressabbau, was sich möglicherweise in anderen, schädlicheren Verhaltensweisen zeigt. Auch die OP gegen das Koppen, bei der man zum Koppen benötigte Muskeln und Nerven lahmlegt, ist eher skeptisch zu sehen.

Ein stark übergewichtiges Pony

Diagnose EMS – Was bedeutet das für Pferd und Besitzer?

Was ist das und woran erkenne ich es?

Das Equine Metabolische Syndrom, kurz EMS, ist eine Ansammlung von Symptomen aus verschiedenen Stoffwechselstörungen. Dazu gehören massives Übergewicht, Insulinresistenz und die daraus folgende Hufrehe oder ihre Vorstufen. Auch Störungen im Fettstoffwechsel, Bluthochdruck, veränderter Reproduktionszyklus und eine erhöhte Konzentration an Entzündungsmarkern u.V.m. kann beobachtet werden.

Typische sichtbare Symptome sind:

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Fruktan im Gras: Was hat es damit auf sich?

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