Notfall beim Pferd: Knochenbruch

Das Horrorszenario am Stall. Mein Pferd hat sich etwas gebrochen. Was ich in dieser Notfallsituation tun kann, erklärt unsere Notfallkarte. Denn nicht jeder Knochenbruch muss ein Todesurteil für das Pferd sein.

Einen Knochenbruch erkennt man an einer hochgradigen Lahmheit und Schwellungen. Möglicherweise sind auch Muskeln oder Sehnen zusätzlich verletzt. Bei einem offenen Bruch sieht man sogar Knochenteile.

Ganz wichtig bei einem Knochenbruch ist es, das Pferd nicht mehr zu bewegen und den Tierarzt zu verständigen. Einen offenen Bruch sollte man mit einem Schutzverband abdecken. Wenn sich der Bruch unterhalb des Vorderfußwurzelgelenkes bzw. Sprunggelenks befindet, sollte man ihn wie folgt schienen: Zuerst den Bruch sorgfältig mit Verbandwatte polstern, danach mit elastischen Bändern umwickeln sowie an der Innen- und Außenseite Schienen anlegen. Diese werden mit reichlich Klebeband befestigt und die Enden der Schienen mit Watte umpolstert.

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