Notfall beim Pferd: Augenverletzung

Leider ein bekanntes Szenario: Ich komme an den Stall – ein Auge meines Pferdes ist total zugeschwollen. Außerdem tränt das Auge und mein Pferd kann es kaum öffnen. Vermutlich hat es sich vorher heftig gestoßen oder etwas Spitzes ins Auge bekommen. Doch das ist noch kein Grund zur Panik. Jetzt verrät unsere Notfallkarte, wie ich als Besitzer handeln sollte und helfen kann.

Eine Augenverletzung zeigt sich durch verschiedene Symptome. Beispielsweise kann das Auge tränen, geschwollen oder zusammengekniffen sein. Weitere Symptome sind eine gerötete Bindehaut oder eine Berührungs- und Lichtempfindlichkeit.

Nun zu den Maßnahmen: Zuerst sollte man vorsichtig das Auge auf Verletzungen untersuchen und den Tierarzt kontaktieren. Gerade Hornhautverletzungen kann man selbst nicht erkennen. Unbehandelt können diese Verletzungen sonst zur Erblindung führen. Bei einer schweren Augenverletzung sollte man das Pferd in einen abgedunkelten, zugfreien Raum führen und den Kopf möglichst gut fixieren. Außerdem sollte man Fremdkörper im Auge nur dann selbst entfernen, wenn diese nicht in der Hornhaut feststecken.

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